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Warum die nächste „Lösung von außen“ selten der Durchbruch ist
Viele Unternehmen kennen das: Agilität, New Work, OKR, Resilienzprogramme, Coaching-Wellen und jede Initiative bringt neue Hoffnung: „Diesmal wird es wirklich anders.“
Nach einiger Zeit ist die Stimmung dann oft:
- „Haben wir schon probiert.“
- „Hat bei uns nicht funktioniert.“
Auf der individuellen Ebene nenne ich das Heiler*innen- oder Methoden-Hopping. Ein Mensch probiert immer neue Ansätze aus oder bucht eine*n Heiler*in nach dem/ der anderen, aber er gibt sich kaum Zeit für die Integration und Umsetzung. In Unternehmen sieht es ähnlich aus:
- Es werden Berater*innen geholt, die „den Laden drehen“ sollen.
- Es werden neue Tools eingeführt, ohne die Alltagspraxis mitzunehmen.
- Mitarbeitende erleben: Konzepte kommen von außen und verschwinden wieder. „Besser, ich halte mich innerlich raus.“
Was steckt dahinter?
- Sehnsucht nach dem einen Schlüssel: „Wenn wir nur endlich die richtige Methode finden, läuft es.“
- Misstrauen in die eigene Gestaltungskraft: „Wir brauchen jemanden, der uns sagt, wie es geht.“
- Frust aus früheren Versuchen: „Wir haben analysiert und PowerPoints gesehen, aber die eigentlichen Themen sind liegen geblieben.“
Was könnte stattdessen helfen?
- Weniger ist mehr
Lieber eine Methode wirklich vertiefen und in eure alltäglichen Meetings, Entscheidungen und Konflikte bringen, als alle zwei Jahre das komplette Set wechseln. - Fragen vor Konzepten
- Was ist bei uns gerade tatsächlich das Problem?
- Wo leidet Zusammenarbeit konkret?
- Wo liegen Chancen brach?
- Wen betrifft es?
- Wo genau zeigt es sich im Alltag?
- Mitarbeitende als Expert*innen ihres Alltags ernst nehmen!
Veränderungen gemeinsam mit denen entwickeln, die später damit leben. Traut euren Mitarbeitenden etwas zu und nutzt das kreative Potenzial, das ihr bereits im Haus habt! - Beratung als Begleitung, nicht als Reparaturauftrag
Niemand kann für euch etwas „anders machen“. Es braucht Menschen, die euch spiegeln, euch die richtigen Fragen stellen, einen sehr genauen Blick auf die Prozesse und vor allem auch auf die Beziehungsmuster werfen und die euch bei euren Entscheidungen begleiten.
Die nächste Methode von außen wird selten das Unternehmen „heilen“. Aber eine Kultur, in der Menschen ernst genommen werden mit dem, was sie sehen, fühlen und erleben, die kann sehr viel in Bewegung bringen.
Keine Lust auf die nächste Methode?
Wenn ihr merkt, dass ein weiterer Workshop nicht reicht und ihr wirklich an die Wurzeln wollt, lasst uns reden. Im Erstgespräch klären wir, was bei euch los ist und ob meine 6–10-Monats-Begleitung dafür der passende Rahmen ist.



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