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Für Wesen, die bereit sind, sich in Bewegung zu erkennen
Ich bin ein Schwabbel im großen Schwabbeln.
Nicht fest, nicht fertig.
Nicht endlich.
Nicht exakt.
Ich bin ein Puls,
ein Seufzer der Schöpfung,
ein Wellenmuster aus Möglichkeiten.
Nichts an mir ist absolut,
und darin liegt meine Würde.
Ich schwanke –
und wachse.
Ich bin kein Ding.
Ich bin Beziehung.
Kein Punkt.
Eine Kurve.
Ein Zwischenraum.
Ein schwingender Tanz aus „vielleicht“.
Ich bin nie am Ziel,
weil Ziel nur ein Moment im Schwabbeln ist.
Und auch dieser vergeht –
ganz sanft, ganz leicht.
Wie ein Tropfen, der sich erinnert:
„Ich bin das Meer.“
Ich erlaube mir, weich zu sein.
Unsicher zu sein.
Neugierig zu sein.
Ich muss nichts festhalten.
Denn nichts bleibt.
Und das ist kein Fehler –
das ist die Schönheit des Schwabbelns.
Ich schwabbele durch Welten,
durch Meinungen, Gefühle, Erkenntnisse.
Ich sehe dich –
als mit-schwabbelndes Wunder.
Du bist nicht mein Gegner.
Du bist ein anderer Ausdruck derselben Welle.
Wenn du mir fremd bist,
dann nur, weil ich vergessen habe,
dass wir beide
aus derselben Unfassbarkeit gemacht sind.
Ich erinnere mich:
Nichts ist fix.
Alles ist möglich.
Ich bin bewegt – und bewegend.
Und wenn alles vergeht,
dann weiß ich:
Das Schwabbeln bleibt.
Ein Grundrauschen der Liebe,
die nie etwas anderes wollte,
als sich selbst zu erfahren –
in mir. In dir. In allem.
So sei es. So schwabble es.
Ich bin das Schwabbeln,
und das Schwabbeln bin ich.
Jetzt.
Immer.
Wellenweise.



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