
Dieses Modul ist ein Geschenk für dich
Willkommen bei den 20-Euro-Experimenten.
Dieses kleine Modul lädt dich ein, auf ganz leichte Weise zu erkunden, wie du innerlich auf Geld reagierst. Nicht im Kopf, sondern im Körper.
Mit jedem Experiment beobachtest du:
- Wo entsteht Druck?
- Wo kommt Freude?
- Welche Stimmen wollen dich bremsen?
- Und wo entsteht plötzlich Weite?
Es geht nicht darum, alle Experimente zu machen oder sie in einer bestimmten Reihenfolge zu absolvieren. Schau einfach, welches Experiment dich ruft. Welches dich neugierig macht. Welches heute zu dir spricht.
Auch der Betrag ist nicht fest: Du darfst ihn jederzeit anpassen. Wenn 20 Euro zu viel oder zu wenig sind, wähle den Betrag, der sich für dich richtig anfühlt. Es geht nicht um die Zahl, sondern um die innere Erfahrung.
Die Experimente kannst du später in Phase 5 noch einmal wiederholen. Dann dienen sie dir nicht mehr nur zur Selbsterforschung, sondern auch dazu, zu spüren, was sich verändert hat: Wie reagiert dein System heute? Welche Widerstände sind kleiner geworden? Wo ist mehr Ruhe, Vertrauen oder Weichheit entstanden?
Nimm dir Zeit. Beobachte dich liebevoll. Und lass dich überraschen, was du über dich und deine Geldbeziehung entdeckst.
Das Fülle-Frühstück
Geh in ein Café deiner Wahl, bestell das, was sich wirklich nach Genuss anfühlt – nicht das Günstigste. Übung: Spüre bewusst nach, was „Ich bin es wert“ in deinem Körper macht.
Die 20-Euro-Wahl
Gehe in einen Laden und gib 20 € für etwas aus, das deine Seele ganz spontan anspringt. Keine Logik, kein „brauch ich das?“. Nur Resonanz. Notiere danach: Welche Gedanken wollten dich sabotieren?
Das Geben-aus-Fülle-Experiment
Schenke jemandem 5–20 €, bewusst, freudig, ohne Erwartung. Diese*r jemand kann sein: eine Bedienung, ein*e Straßenmusiker*in, jemand im Supermarkt, WG-Mitbewohner*in, Kind, Nachbar*in. Beobachte die Energie im Herzen danach.
Fülle im Körper verankern
Gib 20 € für etwas aus, das dich körperlich entspannt oder nährt:
- Sauna
- warmes Bad mit Salz
- Massage (Aroma-Öl selbst kaufen und Selbstmassage)
„Wie fühlt mein Nervensystem Fülle?“
Der Fülle-Spaziergang mit 20 € in der Tasche
Nimm 20 € in bar mit und geh spazieren. Gib das Geld nicht aus, fühle nur: „Ich könnte jederzeit entscheiden.“ Notiere die Veränderung im Körper: Sicherheit? Macht? Ruhe?
Geschenk an dein zukünftiges Selbst
Kaufe etwas, was dich an deine nächste Version erinnert: Ein Stift, ein Keramikbecher, ein kleines Notizbuch, eine Pflanze, ein schönes Öl. Welcher Teil von dir fühlt sich durch dieses Objekt geehrt?
Luxus in deinem Alltag
Erlaube dir einen kleinen Luxus, den du sonst verschiebst:
- ein besonderer Tee
- eine kleine Feinkost
- ein Bio-Käse
- eine hochwertige Seife oder Kerze
Übung: Lass dich lieben vom Materiellen.
Fülle & Kreativität: Die 20-Euro-Muse
Kauf Material, um etwas Schönes zu erschaffen: Blumen, Stoff, Aquarellpapier, ein besonderes Nahrungsmittel, Wolle, Perlen. Welche Schöpferkraft öffnet sich in dir?
Fülle durch Verbindung
Lade jemanden auf ein Getränk ein: bewusst, offen, aus Freude am Verbunden-Sein. Wie reagiert dein System auf das Geben ohne Pflicht?
Die Fülle-Forschung im Supermarkt
Geh in den Supermarkt mit 20 €. Kaufe nur Dinge, die dein System mit Freude zulässt. Beobachte: Wo sagt der Körper Ja? Wo Nein? Wo kommt Mangeldenken?
Die „Ich bin reich“-Woche
Hole 20 € in 2-Euro-Stücken. Verteile sie in der Wohnung (z. B. am Spiegel, in der Besteckschublade, am Nachttisch). Wie verändert sich dein Gefühl, wenn du überall Geld findest?
Das Empfangs-Experiment
Gib 20 € für etwas aus, das DU bewusst empfängst, ohne dafür etwas leisten zu müssen. Zum Beispiel:
- schöner Blumenstrauß
- neue Ohrstöpsel
- kleine Duftkerze
- neuer Pflanzenableger
Wie gut kannst du empfangen, ohne Gegengabe?
Die 20-Euro-Fülle-Zeremonie
Zünde eine Kerze an. Halte 20 € in der Hand. Spüre: „Geld ist verdichtete Liebe.“ Gib das Geld dann aus für etwas, das diese Liebe zurück in Bewegung bringt. Schreibe kurz auf: Welche Energie hat das Geld jetzt?
Das „Ich darf langsam leben“-Experiment
Nimm 20 € und plane 1 Stunde, in der du nichts musst. Geh in ein Café, Park, Bibliothek, Teehaus. Kauf dir etwas Kleines und beobachte deinen Körper, wenn er NICHT leisten muss. Welche Enge schmilzt? Welche Weite entsteht?
„Ich gehöre dazu“ – 20 Euro in einer teuren Bar
Wähle eine richtig schöne, teure Bar, einen Ort, an dem Menschen sind, die sichtbar viel Geld haben oder sich diesen Rahmen selbstverständlich erlauben.
Bestell dir einen Sekt, Cocktail oder ein Getränk deiner Wahl. Es muss nicht das teuerste sein, sondern nur etwas, das für dich „besonders“ ist.
Setz dich hin und lass den Raum wirken. Spüre in deinen Körper:
- Welche Gefühle tauchen auf?
- Wo zieht es sich zusammen? Wo weitet es sich?
- Gibt es Stimmen wie „Dafür bin ich nicht gemacht“ oder „Das darf ich nicht“?
- Oder kommt vielleicht ein stilles „Ja, ich darf hier sein“?
Es geht nicht darum, dich anzupassen oder jemand anderes zu werden. Sondern darum, deinen Platz zu fühlen: „Ich gehöre dazu. Ich darf hier sein. Ich darf Fülle, Schönheit und Räume genießen.“
Atme ein paar Mal tief durch. Lass den Moment ankommen. Und beobachte liebevoll, wie dein System reagiert.
Egal, wie viele Experimente du gemacht hast oder welche du gewählt hast, wichtig ist nur, dass du dich selbst ein Stück klarer gespürt hast. Jedes kleine Beobachten, jedes Innehalten, jedes neugierige „Wie fühlt sich das an?“ verändert etwas in deinem Inneren.
Vielleicht hast du Widerstände entdeckt. Vielleicht auch Momente von Weite, Ruhe oder Freude. Beides ist wertvoll.
Nimm mit, was sich für dich gezeigt hat. Lass den Rest ziehen. Und erinnere dich: Deine Beziehung zu Geld ist lebendig. Sie darf wachsen, sich verändern und dich überraschen.
Danke, dass du dir diesen Raum geschenkt hast. Und danke, dass du dich auf diese kleine Forschungsreise eingelassen hast.
Von Herzen,
Tanja

